Feste Zahnspange

Festsitzende Zahnspange

Bei der festsitzenden kieferorthopädischen Behandlungsform wird die feste Klammer, wie es der Name schon verrät, fest eingesetzt. Bei der „festen Spange“ (Multibracket-Apparatur) werden die einzelnen Brackets mit einem besonderen Kunststoff auf die Zähne geklebt und am Ende der Behandlung durch ein spezielles Lösungsmittel von einem Kieferorthopäden wieder gelöst. Während der Therapie sitzen die Brackets so fest, dass sie sich ohne Einwir-kung von außen nicht lösen können.

Dank der Fortschritte in Wissenschaft und Technik, können wir unseren Patienten/-innen un-terschiedliche Brackets anbieten. Als Beispiel sind: Mini-Brackets, selbstlegierende Brackets, Keramikbrackets oder auch Lingual-Brackets (Brackets hinter den Zähnen) zu nennen. An den Backenzähnen des Patienten werden Metallbänder angebracht, die regelmäßig gespannt und berichtigt werden. Ziel ist es dadurch die Zahnfehlstellung zu korrigieren und die Zähne in die gewünschte Position zu rücken. Durch den Einsatz von Gummibändern, die Brackets des Ober- und Unterkiefers miteinander verbinden, wird diese Methode verstärkt. Dank der Verwendung von Keramikmaterialien fällt die Zahnklammer nicht so stark auf und der Patient erhält eine dezentere Optik.

Für eine komplett unsichtbare Methode sorgt die Verwendung der Lingual-Brackets. Die Brackets werden dabei auf die Zahninnenfläche geklebt und beeinflussen das optische Erscheinungsbild des Patienten nicht. Diese dezente Behandlungsart erfordert viel Erfahrung Seiten des Arztes und muss von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden. In der Regel erfolgt diese Behandlung in einem Alter von 9 bis 15 Jahren durchgeführt.In dieser Zeit erfolgen natürliche Wachstumsschübe, die für die Methode ausgenutzt werden.

Welche Vor- und Nachteile hat eine feste Klammer?

Vorteile der festen Klammer sind, dass diese anders als die herausnehmbare Zahnspange, nicht herausgenommen werden kann. Somit wird sichergestellt, dass der Patient nicht „schummelt“ und die Behandlung nicht verzögert wird. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Kosten planmäßig eingehalten werden höher. Vor allem bei Jugendlichen, die nicht ganz so diszipliniert sind ist diese Behandlungsart empfehlenswert.

Der größte Nachteil dieser Behandlungsmethode ist der ästhetische Aspekt. Besonders in der Pubertät rückt das optische Erscheinungsbild in den Vordergrund. Die festsitzende Klammer kann beispielsweise nicht für Fotos, besondere Ereignisse oder zum Sport herausgenommen werden. Auch kann die Behandlung anfangs etwas schmerzhaft sein. Die Schmerzen lassen in der Regel jedoch nach wenigen Tagen nach. Es ist außerdem zu bedenken, dass dieses die gängigste Behandlungsart ist und in Deutschland altbewährt. Mit der Spange ist es möglich sogar Wurzeln im Kiefer zu drehen und dadurch auch starke Fehlstellungen von Erwachsenen zu korrigieren.

Hinweise zur Mundhygiene

Beim Tragen einer festen Spange spielt die Mundhygiene eine außerordentlich wichtige Rolle. Diese darf keinesfalls vernachlässigt werden. Wird die Mundhygiene vernachlässigt besteht die Gefahr einer sogenannten Endmineralisierung unter den Brackets. Dabei wird die Oberfläche des Zahnschmelzes angegriffen und es entsteht eine Vorform von Karies, die sich in Form von kalkig verfärbten Stellen auf den Zähnen bemerkbar macht. Diese weißen Flecken werden als "white spots" bezeichnet und sehen sehr unschön aus. Auch wird der Zahn dauerhaft geschwächt. Insbesondere im Bereich der Schneidezähne ist dieses eine sehr unschöne Angelegenheit.

Zahnspange Kosten

Wie viel kostet eine feste Zahnspange? Diese Frage wird von sehr vielen Patienten gestellt. Die GKV (Gesetztliche Krankenversicherung) leistet für eine „ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige Behandlung“. Diese beinhaltet auch eine festsitzende Spange, die sich allerdings von den oben genannten Varianten erheblich unterscheidet.

Die Brackets, die über den „Kassenstandard“ hinausgehen, sind kleiner, wodurch sich der Tragekomfort erhöht. Eine Behandlung mit diesen Bracketvarianten kann im Vergleich zu einer Behandlung mit „Kassenbrackets“ frühzeitiger beendet werden, wodurch sich eindeutig das Karies-Risiko verringert. Bei der Wahl von Keramikbrackets, entscheiden Sie sich für eine ästhetische und unauffällige kieferorthopädische Behandlung.

Nicht unwichtig zu erwähnen ist die Art der Brackets, die hinter die Zähne geklebt werden. Dies ist die sog. Lingualtechnik von Incognito©.

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